Seit 2013 bildet ALPLA in Mexiko Kunststoffformgeber und Zerspanungstechniker nach österreichischem Vorbild aus. Mitte Februar 2018 hat der dritte Lehrgang die Abschlussprüfung abgelegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Fünf Lehrlinge bestanden mit sehr gutem Erfolg, einer mit gutem Erfolg und drei mit Erfolg.

Österreichische Prüfer

„Herbert Stemper und Franz Langwieser vom Wifi reisten nach Mexiko und prüften unsere Lehrlinge nach den in Österreich gültigen Kriterien. Das hervorragende Ergebnis bestätigt die Qualität der Ausbildung“, zeigt sich Julian Fässler, Verantwortlicher für die internationale Lehrlingsausbildung bei ALPLA, erfreut. Die Absolventen erhalten ein Wifi-Zeugnis und ein mexikanisches Abschlusszeugnis. Es ist möglich, um Gleichhaltung mit dem österreichischen Lehrabschluss anzusuchen. „Das österreichische Diplom ist sehr angesehen, langfristig gesehen ist für die Jugendlichen aber auch das mexikanische Zeugnis wichtig“, betont Fässler.

 

ALPLA hat alle jungen Fachkräfte übernommen. Sie arbeiten nun in der Produktion in Toluca, im Technical Center in der Produktentwicklung, sowie im Werkzeug- und Formenbau. Von den bisherigen Absolventen sind alle bei ALPLA geblieben.

Duale Lehrausbildung hat Zukunft

Ab Herbst 2018 bietet ALPLA in Mexiko mit Mechatronik einen dritten Lehrberuf an. Mechatroniker sind vor allem in der Instandhaltung gefragte Arbeitskräfte. Aufgrund des zusätzlichen Lehrberufes steht im kommenden Sommer der Ausbau der Lehrwerkstatt in Toluca auf dem Plan.

Lehrlingszahlen bei ALPLA weltweit:

  • Österreich: 86
  • China: 33
  • Mexiko: 40
  • Deutschland: ca. 70
  • Großbritannien: ca. 12
  • Gesamt 240

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