Lehre/Duale Ausbildung

Über 1.000 Jugendliche lernen derzeit einen der technischen Lehrberufe in der V.E.M. Sie absolvieren eine international hoch angesehene Ausbildung, die sich Experten aus der EU oder den USA zum Vorbild nehmen. Und sie haben beste Chancen auf tolle Karrieren, denn sie werden dringend gebraucht – in Vorarlberg und in den internationalen Produktionsstätten und den Niederlassungen der V.E.M.-Unternehmen.

Infos, Zeitplan und Tipps zur Berufswahl

Arbeit ist ein großer Teil unseres Lebens und daher sollte die Berufswahl gut überlegt werden. Je besser die Informationen sind, desto besser kann beurteilt werden, welcher Beruf den eigenen Interessen entspricht, Freude bereiten wird und gute Zukunftsaussichten bietet.

Voraussetzungen für eine Lehre

Voraussetzungen für eine Lehre

Damit du eine Lehre beginnen kannst, musst du die neun Pflichtschuljahre abgeschlossen haben. Von welcher Schule du kommst, ist egal. Auch einen bestimmten Notendurchschnitt brauchst du nicht. Sicher ist jedoch, dass der schulische Erfolg als erster Anhaltspunkt herangezogen wird, um deine Einstellung zum Lernen und deine Einsatzbereitschaft abschätzen zu können. Genaueres versuchen die Lehrlingsverantwortlichen in Eignungstests und/oder einem persönlichen Gespräch zu erfahren. Welche Fächer dich interessieren, was du gerne machst und wo du besonders gut bist – das interessiert ihn ebenso wie deine handwerklichen Fähigkeiten. Auch wenn du Verantwortung übernehmen und dich in Teams gut integrieren kannst, dann solltest du das deinen Gesprächspartner wissen lassen.

Erkundigungen einholen

Am besten so früh wie möglich informieren, Erkundigungen zu den Lehrberufen einholen, Interessen abchecken und Ziele stecken! Dafür gibt es viele Möglichkeiten – deine Eltern, deine Lehrpersonen, das BIFO Bildungs- und Berufsberatung oder BIZ BerufsInfoZentren des AMS, Tage der offenen Tür, Berufspraktische Tage oder ein Gespräch mit den Ausbilder der V.E.M.-Unternehmen.

Zeitraum: September bis Dezember

Berufserkundung und berufspraktische Tage

Berufserkundung

Ein Einblick in die Unternehmen und in deren Lehrwerkstätten schaffen die Berufserkundung, Tage der offenen Tür für Schüler/innen und Eltern. Bei diesen Veranstaltungen wird von den Lehrlingen und den Ausbildungsverantwortlichen ausführlich über die Ausbildung informiert. 

Zeitraum: Oktober bis Dezember

Berufspraktische Tage

Die Berufspraktischen Tage in den V.E.M.-Unternehmen sind eine wertvolle Gelegenheit um praktische Berufserfahrung zu machen und das zukünftige Team kennen zu lernen. Die zwei Tage bieten eine wertvolle Gelegenheit zum Selbstcheck für Schüler/innen.

Zeitraum: Jänner bis März

Erkundige dich über das aktuelle Veranstaltungsangebot direkt bei einem Ausbildungsunternehmen oder hier auf der Website unter Termine.

Aufnahmetest

Aufnahmetest

Eine der letzten Stationen bei der Lehrstellenbewerbung ist in vielen Unternehmen der V.E.M. der Aufnahmetest, der im März stattfindet. Neben den Berufspraktischen Tagen, das persönliche Gespräch spielt dieser schriftliche Test auch eine entscheidende Rolle für eine Lehrstellenzusage im gewünschten Lehrberuf.

Zeitraum: März

 

 

 

Lehrstellenzusage

Lehrstellenzusage

Alle Industrie-Unternehmen haben sich darauf geeinigt, die definitive Zusage für die Lehrstellen auf den 01. April 2017 festzulegen. Diese Maßnahme schafft Sicherheit sowie Planbarkeit und soll taktische Vorgehensweisen beider Seiten verhindern. Dadurch wird ein für alle faires, ehrliches und transparentes Zusageverfahren gewährleistet.

Diese Zeit, in der man sich für ein Unternehmen entscheiden muss und dann voller Hoffnung auf die Zusage wartet, ist sehr aufregend. Damit diese Phase für alle Beteiligten, sowohl Ausbildungsunternehmen als auch Jugendliche und deren Eltern, möglichst reibungslos abläuft, wurde in der Vorarlberger Industrie ein einheitlicher Zusagetermin eingeführt.

Um dies sicher zu stellen wurden gemeinsame Verhaltensregeln, die sich sowohl an alle Industrie-Ausbildungsunternehmen, wie auch an die Lehrstellenwerber/innen richten, entwickelt. Die Einhaltung dieser Regeln garantiert einen reibungslosen Ablauf der Lehrstellenzusage und wir bitten Sie, sich daran zu orientieren. 

Die jeweils aktuellen Informationen und Dokumente befinden sich unter der Seite "Termine". 

Datum: 1. April 2017

 

 

 

Lehrbeginn

Lehrbeginn

In der Regel ist der Lehrbeginn im September und viele Unternehmen der V.E.M. starten mit einem herzlichen Willkommen und verbringen gemeinsame Kennlerntage, dann geht es an die Werkbank und in die Berufsschule.

Zeitraum: September

 

 

 

Ganzheitliche Lehrlingsausbildung

Die Ausbildung junger Menschen in den Unternehmen der V.E.M. und den technischen Berufsschulen steht auf drei Säulen: Der Fachkompetenz, der Selbstkompetenz und der Sozialkompetenz. Ihr Zusammenwirken bietet Techniker/innen die Grundlage, ihren Beruf und ihr ganzes Leben souverän zu gestalten.

Fachkompetenz, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz

Keine halbe Sache: Die Lehre der Technik

In der Lehre oder besser, der „Dualen Ausbildung“ im Lehrbetrieb und der Berufsschule lernen Mädchen und Burschen nicht nur ihren technischen Beruf und allgemein bildendes  Wissen. Sie lernen ihre Persönlichkeit zu entwickeln, sich selbst und ihre Beziehungen zu „managen“. Sie erleben, mit sich und anderen auch in schwierigen Situationen bewusst und wertschätzend umzugehen, nach ethischen und sinnstiftenden Grundsätzen zu handeln und zu kommunizieren. Selbstverständlich zählen auch Gesundheitsthemen, Sport und Spiel zu einer Lehre, die den ganzen Menschen bildet. Für all das stehen viel Zeit und Raum zur Verfügung, die in gut aufeinander abgestimmten Programmen in den Unternehmen und den Berufsschulen genützt werden.

Diese ganzheitliche Ausbildung und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ist sicher ein Grund dafür, dass Techniker/innen eine besondere „Art“ Mensch zu sein scheinen. Vielleicht liegt es daran, dass sie gelernt haben, die „Dinge“ zu durchschauen und wissen, was im Beruf und im Leben wirklich zählt. So gibt es in der Welt der Technik keinen „Standesdünkel“. Absolventen/innen der 

Die Realität spricht für sich

Techniker/innen scheinen eine besondere „Art“ Mensch zu sein. Vielleicht liegt es daran, dass sie gelernt haben, die „Dinge“ zu durchschauen und wissen, was wirklich zählt. So gibt es im Gegensatz zu manchen anderen Berufen keine Standesdünkel. AbsolventInnen der technischen Lehrberufe, der HTL, der FH Vorarlberg und der UNI bilden Teams und unabhängig vom Bildungsweg und Geschlecht kann eine oder einer von ihnen das Team leiten und entweder in Spezialisten- oder Führungspositionen gute Karriere machen.

Fakten zur technischen Lehre

  • Ein Drittel aller Lehrlinge lernt derzeit einen technischen Lehrberuf in der Industrie oder im Gewerbe
  • Technische Lehrberufe stehen bei Jugendlichen in Vorarlberg ab 13 Jahren weitaus an erster Stelle
  • Die Lehrberufe mit den meisten Zuwächsen 2014: Metalltechnik, Elektronik, Elektrotechnik
  • Metalltechnik ist bereits auf Platz fünf der Top Ten Lehrberufe bei Mädchen
Gute Schulen, gute Zukunft

Wie alle anderen Wirtschaftszweige und vor allem wie die Kinder selbst, profitiert die Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie von der hohen Qualität der Vorarlberger Schulen und der Kompetenz und dem Engagement der Lehrpersonen.

Vorarlberger Mittelschule: Lernen. Wachsen. Leben.

Lernen. Wachsen. Leben.

Der Weg vom Kind zum Jugendlichen und schließlich zum Erwachsenen ist lang. Es kann ein guter Weg sein, begleitet und gestaltet von Eltern, Lehrer/innen und anderen Beziehungspersonen, die ihre jeweilige Aufgabe mit Hingabe und Verantwortungsbewusstsein übernehmen – die den Weg und die Beziehungen zu den Kindern mit Wissen und gesunder, liebevoller Konsequenz gestalten.

Die Vorarlberger Mittelschulen und ihre Lehrer/innen bieten eine einzigartige Kombination aus Bildung, Erziehung und pädagogischer Zuwendung. Die Kinder lernen, wachsen und leben in einer familiären und herzlichen Atmosphäre. Die Lehrer/innen führen sie gemeinsam mit ihren Eltern durch ihre sensible Lebensphase und unterstützen sie in ihrer Entwicklung. Das Wirken der Vorarlberger Mittelschulen spricht für sich. Es zeigt sich im erfolgreichen Leben ihrer Schüler/innen - an den vielen späteren Maturanten, Absolventen einer Lehre und/oder eines Studiums. Es zeigt sich aber auch am Erfolg Vorarlbergs und der Lebensqualität in Vorarlberg, schließlich hat der überwiegende Teil der erwachsenen Bevölkerung einmal die Mitteschule besucht.

Polytechnische Schule: Orientieren. Lernen. Reifen

Orientieren. Lernen. Reifen.

Die Polytechnische Schule ist eine moderne, praxis- und zukunftsorientierte Bildungseinrichtung. Dabei zählen die Vorarlberger PTS zu den besten in Österreich. Sie finden große Anerkennung bei ihren Schüler/innen, den Eltern und der Wirtschaft, die ihre Absolventen braucht und schätzt, ihnen Ausbildungsplätze und Karrierechancen bietet. Der einjährige Unterricht in der PTS wird intensiv genutzt, um vorher erlerntes Wissen zu festigen und zu ergänzen, um als Persönlichkeit zu reifen und vor allem, um sich beruflich und menschlich auf eine chancenreiche Zukunft hin zu orientieren. 

Die PTS baut die Brücke zu weiteren Bildungswegen wie zur Dualen Ausbildung mit ihren vielen Karrierechancen und der Möglichkeit zur Berufsreifeprüfung, zu Fachschulen und Berufsbildenden Höheren Schulen. Die Lehrer/innen der PTS sind nicht nur hervorragende Pädagogen, sie sind auch Experten in der Bildungsberatung und Berufsorientierung. Sie sind über die aktuellen Entwicklungen in der Wirtschaft, über alle Berufe und die damit verbundenen Aussichten gut informiert. Sie nützen ihr Wissen und ihre Beziehungen zur Wirtschaft und zeigen den Schülerinnen und Schülern jene Wege auf, die deren Persönlichkeit, den Talenten und Interessen entsprechen.

Die Berufsschule: Technik, Allgemein- und Menschenbildung

Technik, Menschen- und Allgemeinbildung

Im System der ganzheitlichen „Dualen Ausbildung“ ist das Zusammenwirken der Berufsschulen und der Unternehmen ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Und weil Systeme von Menschen gebildet werden, dreht sich alles um die Qualität und die Zusammenarbeit der Lehrer/innen in den Schulen und der Ausbilder/innen in den Unternehmen mit den Lehrlingen. Ohne fundierte Wissen und Können – zum Beispiel in Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschaftswissen und politischer Bildung wäre alles fachliche Wissen ohne Grundlage und Zusammenhang. Und ohne Selbst- und Sozialkompetenz könnte alles Wissen nicht sinnvoll angewendet werden. Dafür stehen die engagierten und erfahrenen Lehrer/innen in den Berufsschulen, gemeinsam mit ihren Partnern – den Ausbildungsverantwortlichen in den Unternehmen der V.E.M.