Technische Lehrberufe

Du bist an Technik interessiert oder willst ausprobieren, ob sich ein technischer Beruf für dich eignet? Dann bist du hier genau richtig. Sich zu informieren ist ein wichtiger Schritt bei der Berufswahl. Die Ausbildungsunternehmen der V.E.M. bieten dir eine Vielzahl an spannenden Lehrberufen – von Hightech- bis zu handwerklich orientierten Berufen für unterschiedliche Fähigkeiten und Talente. Dabei wirst du von fachlich und menschlich hervorragenden Ausbilderinnen und Ausbilder technisches Know-how ebenso lernen wie Sozial- und Selbstkompetenz.

Elektrotechnik

Du bist neugierig, hast Fingerspitzengefühl und eine gute Auffassungsgabe? Dann bist du in der Elektrotechnik sehr gefragt.

So wirst du Elektrotechniker/in

Die Lehre zur Elektrotechnikerin bzw. zum Elektrotechniker verbindet praktisches Lernen im Unternehmen mit dem theoretischen Lernen in der Berufsschule. Je nachdem für welchen Bereich der Elektrotechnik du dich entscheidest, wirst du entweder in Feldkirch oder in Bregenz die Berufsschule besuchen. Der Lehrberuf Elektrotechnik umfasst eine verpflichtende zweijährige Ausbildung (Grundmodul) und in Abstimmung mit deinem Interesse sowie mit dem Angebot der Betriebe eine schwerpunktmäßige Fachausbildung (Hauptmodul).

Grundmodul
(2 Jahre)
Hauptmodul
(1,5 Jahre)
Spezialmodul
(0,5 Jahre)

Elektro- und Gebäudetechnik

Elektrotechniker/innen bauen, montieren und prüfen elektromechanische und elektronische Anlagen und verkettete Maschinen. Anhand der technischen Unterlagen legen sie die Materialien fest. Sie bauen Steuer-, Regel- und Überwachungseinrichtungen zu Baugruppen zusammen, programmieren und verdrahten diese. Genauso montieren sie elektrische Motoren, Schaltgeräte und Schaltanlagen in die Maschine. Sie testen die Funktionstüchtigkeit, suchen allenfalls Störungen und beheben diese. An den fertig gebauten und ausgelieferten Maschinen und Anlagen übernehmen sie die notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten. Sie beraten Kunden auch in Sachen Einsatz, Bedienung und Instandhaltung der Maschinen und Anlagen.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Erlernt werden gemeinsam ein Grundmodul, Hauptmodule und ggfs. Spezialmodule, um die verschiedenen Richtungen zwischen Gas- und Sanitärtechnik, Heizungstechnik sowie Lüftungstechnik abzudecken.
  • Spezialmodule sind dabei: Badgestaltung, Ökoenergietechnik, Steuer- und Regeltechnik sowie Haustechnikplanung.
  • Errichten und Inbetriebnehmen sowie Instandhalten und Warten von Systemen der Gebäudetechnik und von elektrischen Maschinen, Geräten und Anlagen
  • Suchen und Beheben von Fehlern und Störungen an Systemen der Gebäudetechnik und an elektrischen Maschinen, Geräten und Anlagen
  • Installieren, Inbetriebnehmen, Prüfen, Instandhalten und Warten von Systemen der Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Suchen und Beheben von Fehlern und Störungen an diesen Systemen
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Energietechnik

Elektro-Energietechniker/innen arbeiten im Bereich der elektrischen Energieerzeugung, der Energieübertragung und der Energieverteilung. Dazu zählen Einrichtungen wie zB Kraftwerke, Leitungsnetze und Umspannwerke. Sie bauen Maschinen, Geräte sowie Schalt- und Steuersysteme für die Hochspannungstechnik, prüfen und montieren diese, nehmen sie in Betrieb und führen Wartungs- und Reparaturarbeiten durch. Mit Spezialgeräten nehmen sie Messungen vor und suchen auf diese Weise systematisch nach Fehlern und Störungen, grenzen diese ein und beseitigen sie. Elektro-EnergietechnikerInnen arbeiten meist in großen Industriebetrieben der Elektroindustrie, manchmal in Gewerbe- und Handelsbetrieben der Elektrobranche, in Elektrizitätsversorgungs- und -verteilungsunternehmen, in Betrieben des Öffentlichen Dienstes oder der Baubranche.

Lehrzeit

3,4 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Anlagen zur Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie elektrische Maschinen und Geräte errichten und in Betrieb nehmen, instand halten und warten
  • Fehler und Störungen an Anlagen zur Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie an elektrischen Maschinen und Geräten suchen und beheben
  • Systemen der Steuerungs- und Regelungstechnik installieren, in Betrieb nehmen, prüfen, instand halten und warten
  • Fehler und Störungen an diesen Systemen suchen und beheben
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Anlagen- und Betriebstechnik

Anlagen- und Betriebstechniker/innen sind Allrounder in der Elektrik. Sie sind verantwortlich für das Errichten, Ändern, Inbetriebnehmen, Warten und Instandhalten elektrischer Anlagen, Geräte, Maschinen und Systemen – vor allem aber für deren Steuerung und Regelung. Sie sind verantwortlich, dass diese einwandfrei funktionieren. Die Installation und Inbetriebnahme von Steuerungssystemen zählt ebenfalls zu den Tätigkeiten von Anlagen- und BetriebstechnikerInnen. Durch den rasanten technischen Fortschritt ist es sehr wichtig, sich ständig weiterzubilden, um für diesen zukunftsorientierten Beruf qualifiziert zu bleiben.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Errichten und Inbetriebnehmen von elektrischen Maschinen und Geräten und betriebsspezifischen Anlagen
  • Instandhalten und Warten von elektrischen Maschinen und Geräten, betriebsspezifischen Anlagen sowie von Systemen der Gebäudetechnik
  • Suchen und Beheben von Fehlern und Störungen an elektrischen Maschinen und Geräten, betriebsspezifischen Anlagen sowie an Systemen der Gebäudetechnik
  • Installieren, Inbetriebnehmen, Prüfen, Instandhalten und Warten von Systemen der Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Suchen und Beheben von Fehlern und Störungen an diesen Systemen
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Automatisierungs- und Prozessleittechnik

Automatisierungstechniker/innen setzen in der industriellen Produktion technische Vorgänge in automatisierte Prozesse um. Automatisierungs- und Prozessleittechniker/innen sind Elektrotechniker/innen. Sie beschäftigen sich mit der Automatisierung von Anlagen oder Herstellungsprozessen. Sie programmieren Steuerungen für komplexe Anlagen. Dazu gehört das Testen, Inbetriebnehmen und Warten von Anlagen. Auch der Umgang mit dem Computer zählt zu den täglichen Herausforderungen in diesem Beruf.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Automatisierungen errichten und in Betrieb nehmen, instand halten und warten
  • Suchen und Beheben von Fehlern und Störungen an Automatisierungen
  • Optimieren und Anpassen von Automatisierungen
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards
Das wirst du nach der Lehre als Elektrotechniker/in machen

Nach deiner Lehre als Elektrotechniker/in wirst du verschiedenste elektrische und elektronische Geräte und Anlagen

  • planen
  • montieren
  • programmieren
  • installieren
  • warten und instand halten
  •  reparieren

Und es stehen dir noch weitere Möglichkeiten offen:

Nach der Lehre kannst du deinen Beruf erfolgreich ausüben, die Berufsreifeprüfung machen, die HTL besuchen oder ein Studium absolvieren. Es ist vieles möglich, was dir für deine Zukunft vorschwebt. Es steht dir offen, welchen Weg du weitergehen möchtest – ein Ausbildungsunternehmen unterstützt dich dabei.

Hier wirst du als Elektrotechniker/in tätig sein

Als Elektrotechniker/in bist du sehr gefragt und hast im Technikland Vorarlberg eine große Auswahl an zukünftigen Arbeitgebern. Je nach Interesse und Ausbildung kannst du tätig sein in:

  • Industriebetrieben
  • Elektroinstallationsgewerbe
  • Verkehrsbetrieben
  • Energieversorgungsunternehmen
Metalltechnik

Du bist vielseitig, hast technisches Verständnis und handwerkliches Geschick? Dann bist du in der Metalltechnik genau richtig.

So wirst du Metalltechniker/in

Die Lehre zur Metalltechnikerin bzw. zum Metalltechniker verbindet praktisches Lernen im Unternehmen mit dem theoretischen Lernen in der Berufsschule. Je nachdem für welchen Bereich der Metalltechnik du dich entscheidest, wird es ein Block- oder Ganzjahresunterricht in der Berufsschule sein. Der Lehrberuf Metalltechnik umfasst eine verpflichtende zweijährige Ausbildung (Grundmodul) und in Abstimmung mit deinem Interesse sowie mit dem Angebot der Betriebe eine schwerpunktmäßige Fachausbildung (Hauptmodul).

Grundmodul
(2 Jahre)
Hauptmodul
(1,5 Jahre)
Spezialmodul
(0,5 Jahre)

Maschinenbautechnik

Maschinenbautechniker/innen sind Spezialisten, die in den Produktionshallen Maschinen und Anlagen laut Konstruktionsplan zusammenbauen und warten, alles über pneumatische und hydraulische Steuerungen wissen und selbst Fertigungsprogramme für CNC-gesteuerte Anlagen erstellen. Sie sind von Beginn an verantwortlich für die Funktionsfähigkeit von Maschinen und Anlagen. Treten Fehler oder Störungen auf, so sorgen sie für die schnelle Behebung. Selbst die Herstellung der Ersatzteile liegt in den Händen der Maschinenbautechniker/innen.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Technische Unterlagen lesen und anwenden
  • Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen
  • Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse beurteilen, Qualitätsmanagementsysteme anwenden
  • Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Normen und der einschlägigen Umweltstandards ausführen
  • Erforderliche Materialien auswählen, beschaffen und überprüfen
  • Mechanische Teile bearbeiten, mechanische Baugruppen und Komponenten zusammenbauen
  • Maschinen und Anlagen zusammenbauen, montieren, prüfen und in Betrieb nehmen
  • Ersatzteile und Maschinenbauelemente herstellen und einbauen
  • Maschinenteile und Anlagenteile instand halten und instand setzen
  • Steuerungen pneumatischer und hydraulischer Art herstellen, aufbauen und prüfen
  • Maschinenbautechnische Größen messen und prüfen
  • Fehler, Mängel und Störungen an Anlagen und Maschinen aufsuchen, eingrenzen und beseitigen
  • Technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen und dokumentieren

Fahrzeugbautechnik

MetalltechnikerInnen im Bereich Fahrzeugbautechnik stellen nach Werkzeichnungen und technischen Plänen verschiedene Fahrzeugteile wie Rahmen, Anhänger, Aufbauten, Verkleidungen und dergleichen her. Mit verschiedenen Messwerkzeugen übertragen sie die Maße aus den technischen Plänen auf die Werkmaterialien wie Metallbleche, Eisen- und Stahlteile. Danach schneiden sie die Materialien mit Sägen, Schneidbrennern und Stanzmaschinen zu und bearbeiten die Werkstücke, bis sie die gewünschte Form erreicht haben. Abschließend bauen sie die fertigen Werkstücke und Einzelteile zusammen und verschweißen die Verbindungsstellen.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Rahmen, Fahrgestelle und Aufbauten für Nutzfahrzeuge, Spezialfahrzeuge und Anhänger herstellen und zusammenbauen
  • Bremsanlagen und die elektrischen, hydraulischen, pneumatischen und elektronischen Einrichtungen in die Fahrzeuge einbauen
  • Einstellen der Fahrzeugausrüstungen wie Bremsen, Elektrik und Elektronik
  • Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Reparatur der Fahrzeuge

Metallbau- und Blechtechnik

Metallbau- und Blechtechniker/innen stellen aus verschiedenen Blecharten Metallkonstruktionen, -gehäuse und -elemente her. Die Fertigung von Blechteilen – meist für Behälter, Gehäuse, Schaltkästen, Schutzabdeckungen, Kältetechnik- und Lüftungsbaubestandteile – deren Zusammenbau und Vor-Ort-Montage zählen zu den Aufgaben. Genauso wie Oberflächenschutz und -gestaltung, die Wartung und Reparatur der Produkte. Blechtechniker/innen arbeiten heute viel mit CNC-Maschinen und programmieren diese selbst.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Berufsschule

Jahrgangsunterricht entweder in der Landesberufsschule Bludenz oder Landesberufsschule 1 Bregenz

Ausbildungsinhalte

  • Einrichten des Arbeitsplatzes
  • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Festlegen von Arbeitsschritten, Arbeitsmitteln und Arbeitsmethoden
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Beurteilen von Arbeitsergebnissen, Anwenden von Qualitätsmanagementsystemen
  • Ausführen von Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Normen und der einschlägigen Umweltstandards
  • Auswählen, Beschaffen und Überprüfen von erforderlichen Materialien
  • Bearbeiten von einschlägigen Werkstoffen von Hand und maschinell
  • Erstellen und Ändern von Fertigungsprogrammen für rechnergestützte (CNC-) Maschinen und Geräte
  • Herstellen von Metallkonstruktionen
  • Herstellen von Metallbau-, Fassaden- und Fensterelementen unter Kenntnis und Anwendung moderner Metallbau- und Fassadentechnologie
  • Montieren und Zusammenbauen von Metallbau-, Fassaden- und Fensterelementen unter Kenntnis der Anwendung moderner Metallbau- und Fassadentechnologie
  • Verbinden von Fassadenkonstruktionen und Fassadenelementen zu kompletten Fassaden
  • Vorbereiten für die Oberflächenbehandlung und den Oberflächenschutz
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse
  • Kunden beraten

Stahlbautechnik

Stahlbautechniker/innen bearbeiten manuell und computergestützt Metallwerkstoffe. Die Fertigung von Stahlbaukonstruktionen für den Anlagen- und Apparatebau stehen im Mittelpunkt. Sie montieren beim Kunden im Bereich Kran-, Seilbahn-, Behälter- und Stahlhochbau. Konstruktionsteile aus Formstahl und Blech werden von den Stahlbautechniker/innen auch spanlos durch Biegen und Richten auf Pressen geformt, in selbstgefertigten Vorrichtungen zusammengeheftet und mit Robotern geschweißt.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Berufsschule

Jahrgangsunterricht in der Landesberufsschule Bludenz

Ausbildungsinhalte

  • Stahlteile für Gebäude- und Hallenkonstruktionen, Portale, Behälter usw. anfertigen und bearbeiten
  • Konstruktionen wie Gebäude- und Hallenkonstruktionen, Portale, Behälter usw. zusammenbauen, montieren und aufbauen sowie instand setzen und warten
  • Oberflächen inklusive Korrosionsschutz prüfen, vorbereiten, behandeln und schützen
  • Technischen Daten über den Arbeitsverlauf und die Arbeitsergebnisse erfassen und dokumentieren
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Schmiedetechnik

Schmiedetechniker/innen arbeiten mit traditionellen Werkzeugen wie Schmiedefeuer, Blasebalg, Hammer und Amboss, aber auch mit maschinellen Krafthämmern, und stellen auf diese Weise Werkstücke wie Gitter, Tore, Geländer, Treppen oder Zäune her. Dabei werden glühendes Eisen und Stahl durch Hammerschläge auf einem Amboss bearbeitet. Sie führen aber auch verschiedene Wartungs- und Reparaturarbeiten an Nutzfahrzeugen, Baumaschinen sowie an landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten durch.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Schmieden mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien
  • Wartungs- und Reparaturarbeiten durchführen
  • Restaurierung und Konservierung von geschmiedeten Objekten und Bauteilen wie z. B. an Denkmälern oder an denkmalgeschützten Gebäuden
  • In der industriellen Fertigung: Serienfertigung von Schmiedeteilen mit maschinell betriebenen Hämmern (Krafthämmer), Schmiedepressen und -walzen sowie computergesteuerte (CNC-) Werkzeugmaschinen

Werkzeugbautechnik

Werkzeugbautechniker/innen bauen  „Produktions-Werkzeugen“ für große Anlagen. Diese Werkzeuge ermöglichen dem Kunden das Produzieren der gewünschten Teile, zB Kunststoffteile für ein Handy, Blech- und Stahlteile für ein Moped etc. Je nach Anlage können das Spritz- und Druckgießwerkzeuge, Schneid- und Umformwerkzeuge sein. Werkzeugbautechniker/innen kennen sich in Zerspanungstechnologie, Fügetechnik, Wärmebehandlung und Bewegungskomponenten perfekt aus und haben Durchblick beim rechnergestützten Konstruieren und Programmieren, bei Elektrotechnik, Elektropneumatik und der Qualitätssicherung.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Berufsschule

Jahrgangsunterricht in der Landesberufsschule Bludenz oder Landesberufsschule 1 Bregenz

Ausbildungsinhalte

  • Herstellen und Bearbeiten von einfachen und komplexen Bauteilen auf konventionellen und (CNC-)Werkzeugmaschinen unter Berücksichtigung der Passungsnormen
  • Zusammenbauen, Einstellen, Inbetriebnehmen und Prüfen von Werkzeugen und Baugruppen der Stanz-, Form- und Spritzgusstechnik
  • Instandsetzen und Warten von Werkzeugen und Baugruppen der Stanz-, Form- und Spritzgusstechnik
  • Systematisches Aufsuchen, Eingrenzen und Beseitigen von Fehlern, Mängeln und Störungen an Werkzeugen und Baugruppen der Stanz-, Form- und Spritzgusstechnik
  • Anwenden von Wärmebehandlungs- und Härteprüfverfahren
  • Durchführen von Testserien zur Erstmusterprüfung
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsverlauf und die Arbeitsergebnisse
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Schweißtechnik

Du hast eine ruhige Hand, gutes Sehvermögen und einen sechsten Sinn für Sicherheit: Das Tätigkeitsfeld der SchweißtechnikerInnen umfasst die metallischen Grundlagen wie Messen, Anreißen, Sägen, Biegen, Richten oder Schmieden und das Arbeiten mit Maschinen. Zu den Hauptaufgaben zählen das Brennschneiden, Schleifen, Schweißen mit den unterschiedlichsten Schweißverfahren. Alle schweißbaren Metalle und diverse Kunststoffe werden zu unlösbaren Verbindungen zusammengefügt. SchweißtechnikerInnen sind begehrte Spezialisten im Stahl-, Behälter-, Kessel-, Anlagen-, Kran- und Schiffbau, denn beweglich und ausdauernd meistern sie unter allen möglichen Arbeitsbedingungen ihre verantwortungsvollen Aufgaben.

Lehrzeit:

3,5 bis 4 Jahre

Berufsschule

Jahrgangsunterricht in der Landesberufsschule Bludenz

Ausbildungsinhalte

  • Einschlägigen Werkstoffen von Hand und maschinell bearbeiten
  • Händisches und maschinelles Vorbereiten von Schweißverbindungen
  • Verschiedenen Schweißverfahren an Metallen durchführen
  • Schweißverbindungen nachbehandeln und Schweißfehler erkennen und beheben
  • Mechanisches und thermisches Richten von Schweißkonstruktionen
  • Werkstoffprüfungen durchführen und dokumentieren
  • Anwenden von Korrosionsschutzmaßnahmen an Schweißnähten und -konstruktionen
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsverlauf und die Arbeitsergebnisse

  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Zerspanungstechnik

Du erfasst gerne komplexe Zusammenhänge, hast Spaß am Programmieren und eine exakte Arbeitsweise zeichnet dich aus. ZerspanungstechnikerInnen sind Spezialisten für die Bearbeitung von verschiedensten Materialien und tragen die Verantwortung für die Qualität von Bauteilen bei der Herstellung. Sie arbeiten mit den neuesten CAD/CAM-Technologien, das heißt, sie programmieren und arbeiten an CNC-gesteuerten Maschinen. Zu ihrem Aufgabengebiet gehören: Fräsen, Drehen, Bohren, Gewindeschneiden, Flach- und Rundschleifen, Koordinatenschleifen, Profilschleifen, Senkerodieren, Drahterodieren und vieles mehr. Sie haben abwechslungsreiche Aufgaben, denn Routineaufgaben werden von Fertigungsmaschinen übernommen.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Berufsschule

Jahrgangsunterricht in der Landesberufsschule Bludenz oder Landesberufsschule 1 Bregenz

Ausbildungsinhalte

  • Erstellen, Programmieren und Ändern von Fertigungsprogrammen für rechnergestützte (CNC-) Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen nach einschlägigen Normen
  • Übernehmen und Anpassen von rechnergestützten (CAD-)Konstruktionen in Fertigungsprogramme (CAM)
  • Bestimmen der Bearbeitungsparameter und Aussuchen der dazugehörigen Bearbeitungswerkzeuge
  • Rüsten, Inbetriebnehmen und Bedienen von Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen zur spanenden Bearbeitung von Werkstoffen
  • Warten und Instandhalten von Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen zur spanenden Bearbeitung von Werkstoffen
  • Systematisches Aufsuchen, Eingrenzen und Beseitigen von Fehlern, Mängeln und Störungen an Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen zur spanenden Bearbeitung von Werkstoffen
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsverlauf und die Arbeitsergebnisse
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards
  • Beraten von Kunden über das betriebliche Qualitätsmanagement
Das wirst du nach der Lehre als Metalltechniker/in machen

Nach deiner Lehre als Metalltechniker/in wirst du die besonders vielseitigen Metalle mit den verschiedensten Techniken

  • zerspanen (fräsen, drehen, bohren, sägen …)
  • montieren
  • warten und instand halten
  • schweißen und löten
  • biegen und umformen
  • reparieren

Je nachdem in welchem Unternehmen du arbeiten wirst, hast du folgende Aufgaben:

  • Be- und Verarbeitung von Metallen zu Bauteilen, Halbfertig- und Fertigprodukten
  • Konstruktion, Herstellung, Zusammenbau von Maschinen und Werkzeugen
  • Steuerung, Überwachung von automatisierten Fertigungsanlagen und Maschinen

Und es stehen dir noch weitere Möglichkeiten offen:

Nach der Lehre kannst du deinen Beruf erfolgreich ausüben, die Berufsreifeprüfung machen, die HTL besuchen oder ein Studium absolvieren. Es ist vieles möglich, was dir für deine Zukunft vorschwebt. Es steht dir offen, welchen Weg du weitergehen möchtest – ein Ausbildungsunternehmen unterstützt dich dabei.

Hier wirst du als Metalltechniker/in tätig sein

Als Metalltechniker/in bist du sehr gefragt und hast im Technikland Vorarlberg eine große Auswahl an zukünftigen Arbeitgebern. Je nach Interesse und Ausbildung kannst du tätig sein in:

  • Gewerbe- und Industriebetrieben, insbesondere metallbe- und verarbeitende Betriebe
  • Betriebe des Fahrzeug-, Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Werkzeugbaus
Rund um die Technik

Du bist wissensdurstig und technisch interessiert oder probierst gerne Neues? Das trifft sich gut und stimmt mit vielen technischen Berufen überein.

Vom Bautechnischen Zeichnen über Produktionstechnik bis zur Werkstofftechnik

Rund um die Elektro- und Metalltechnik gibt es noch viele andere technische Lehrberufe. Es kommt darauf an, ob du dich für Maschinen oder elektronische Systeme interessierst oder ob du gerne mit Metall oder Kunststoff arbeiten möchtest. Es stehen dir vielfältige Berufsbilder zur Auswahl. Du entscheidest dich jedenfalls für eine zukunftssichere Ausbildung, denn die Unternehmen im Technikland Vorarlberg sind immer auf der Suche nach Spezialisten.

Bautechnisches Zeichnen

Bautechnische Zeichner/innen erstellen verschiedenste Pläne im Hochbau, Tiefbau und Industrieanlagenbau. Im Hochbau zeichnen sie Pläne für Wohnhäuser, öffentliche Bauten, Gewerbe- und Industriegebäude, Sportanlagen; im Tiefbau für Verkehrswege, wie Straßen, Bahnlinien, Brücken, Tunnel und Wasserbauten, wie Kanalisation, Wasserversorgung, Kläranlagen, Flusskorrekturen; im Industrieanlagenbau sind das industrielle Anlagen wie Hochöfen. Gemäß den Angaben der Projektleitung zeichnen sie die Objekte in verschiedenen Ansichten und Schnitten (Grundriss, Aufriss) und tragen exakte Maßangaben ein. Sie setzen dazu vielfach Computer mit CAD-Programmen ein. Sie übernehmen auch kaufmännische und organisatorische Aufgaben, wie Angebote einholen, Kostenvoranschläge oder Berichte erstellen. Bei den Planungsarbeiten müssen sie stets auch ökologische Zusammenhänge berücksichtigen und verschiedene mathematische Probleme lösen.

Lehrzeit

3 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Aufnehmen und Aufmessen von Geländen und Bauteilen
  • Anwenden unterschiedlicher Projektionsarten
  • Ermitteln von Mengen, Massen und Eigenlasten der Baustoffe und Bauteile
  • Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen für Planung und Ausführung unter Bedachtnahme auf die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Baustoffe sowie unter Berücksichtigung der einschlägigen Umweltschutzbestimmungen
  • Planen von Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden
  • Anwenden von Informationstechnologien wie CAD, Netzwerke, Internet, Intranet, Datenbanken
  • Archivieren und Sichern von Zeichnungen und den dazugehörigen Dokumenten
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen und Qualitätsstandards

Betriebslogistik

Kaufleute der Betriebslogistik sind Spezialist/innen im Bereich Lagerhaltung. Sie arbeiten im Lager und den Verwaltungsbüros von Gewerbe-, Handels- oder Industrieunternehmen sowie Speditionen und Transportunternehmen. Dort bestellen sie Waren und Rohstoffe, übernehmen Lieferungen, die fachgerechte Lagerung und kontrollieren die Qualität. Betriebslogistikkauf stellen Dokumente und Formulare aus und führen entsprechende Aufzeichnungen. Dafür verwenden sie spezielle EDV-Programme. Betriebslogistikkaufmänner/frauen haben Kontakt zu Kunden und Lieferanten, zu Speditionen, zu Mitarbeiter/innen im Rechnungswesen, der Verwaltung, der Produktion, des Lagers und des Fuhrparks.

Lehrzeit

3 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Waren entgegennehmen und kontrollieren
  • Waren einlagern, umlagern und auslagern
  • Technische Betriebsmittel und Einrichtungen bedienen und warten
  • Die erforderlichen Lagerbedingungen aus den Eigenschaften des Lagergutes ermitteln
  • Den Lagerbestand führen und überwachen, die erforderlichen Maßnahmen im Bedarfsfall einleiten
  • Waren bereitstellen und versenden
  • Bei der Erstellung betrieblicher Lagerlogistikkonzepte mitwirken
  • Die branchenüblichen Kommunikationsmittel und Informationsmittel einsetzen
  • Die im betrieblichen Einsatzbereich verwendete EDV anwenden
  • Dokumentationen führen
  • Facheinschlägige Formulare, Vordrucke und Schriftstücke ausfertigen und bearbeiten
  • Administrative Arbeiten mit Hilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen
  • An der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken
  • Statistiken, Dateien und Karteien anlegen, warten und auswerten

Elektronik - Angewandte Elektronik

Elektroniker/innen für angewandte Elektronik stellen elektronische Bauelemente, -teile und -gruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen her, überprüfen sie und setzen diese instand. Anhand technischer Pläne legen sie Arbeitsschritte, -mittel und -methoden fest, planen und steuern Arbeitsabläufe. Sie erzeugen, montieren und reparieren.. Sie bauen elektronische, elektromechanische, elektrohydraulische und mechanische Geräte und Anlagen zusammen, montieren und prüfen diese und nehmen sie in Betrieb. Sie bauen Leiterplatten, Sensoren oder digitale Steuerungen in größere Anlagen ein, stellen die Funktionen ein und führen Wartungen und Fehlerbehebungen durch. ElektronikerInnen sind auch in der Entwicklung und Planung von elektronischen Systemen und Anlagen tätig, sie entwerfen selbst Schaltpläne und bauen Prototypen von elektronischen Schaltungen auf und testen diese. Zu ihren Aufgaben gehören häufig auch die Bedienung und Überwachung automatisierter Produktionsanlagen sowie das Justieren und Kalibrieren von Mess- und Steuergeräten.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Einrichten des Arbeitsplatzes
  • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden
  • Fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien
  • Herstellen, Prüfen und Instandsetzen von elektronischen, elektromechanischen und mechanischen Bauelementen, Bauteilen und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen
  • Manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen
  • Herstellen, Bestücken, Zusammenbauen, Prüfen und Instandsetzen von Leiterplatten
  • Messen, Beurteilen und Prüfen von Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Personenschäden und Sachschäden sowie von Störungen und Beeinträchtigungen
  • Messen, Beurteilen und Prüfen von elektrischen und berufstypischen nichtelektrischen Geräten
  • Kundenorientiertes Verhalten bei der Beratung und Auftragsabwicklung
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards

Bürokaufmann/frau

Bürokaufmann und Bürokauffrau übernehmen unterschiedlichste Tätigkeiten, die sich in der Administration und Organisation aller Unternehmen mehr oder weniger abspielen. Sie verfassen Briefe, Protokolle, Verträge, in der Muttersprache und in Fremdsprachen, erstellen Berichte, bestätigen Aufträge und schreiben Rechnungen, organisieren, werben für Produkte, treffen Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten, klären ab, planen, führen die Buchhaltung, erstellen Statistiken, erarbeiten Abrechnungen und vieles mehr. Für viele Arbeiten sitzen sie am Computer. Die Aufgaben von Bürokaufmann und Bürokauffrau variieren, je nach Arbeitsstelle, Betriebsgröße und Branche. 

Lehrzeit

3 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Arbeiten im Posteingang und Postausgang erledigen
  • Texte und Schriftstücke aufgrund von Vorgaben korrekt und formgerecht erstellen
  • Bestände (wie Büromaterial, Dokumente, Büroeinrichtungen) beschaffen und führen
  • Arbeiten im Rahmen des Zahlungsverkehrs durchführen
  • Kunden informieren und betreuen
  • Administrative Arbeiten mit Hilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen
  • An der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken
  • Statistiken, Dateien und Karteien anlegen, warten und auswerten

Elektronik - Kommunikationstechnik

Elektroniker/innen in der Kommunikationstechnik stellen elektronische Bauelemente, -teile und -gruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen her, überprüfen sie und setzen sie instand. Anhand technischer Pläne legen sie Arbeitsschritte, -mittel und -methoden fest, planen und steuern Arbeitsabläufe. Sie errichten und montieren Hochfrequenzanlagen wie Funk- und Mobilfunkanlagen, Antennen- und Satellitenanlagen, Sende- und Empfangsanlagen für Radio- und Fernsehen, Antennen für die Flugsicherung oder Videoüberwachungsanlagen usw. Sie fertigen elektronische Schaltungen und Baugruppen, planen und dimensionieren die Bauteile und Baugruppen, errichten die Anlagen, programmieren und konfigurieren die Einstellungen und führen Fehlerdiagnosen durch. Auch das Einbauen und Reparieren von Geräten und Anlagen der Video- und Audiotechnik (Unterhaltungselektronik) gehört in ihren Tätigkeitsbereich. Bei Störungen und Defekten suchen sie mit speziellen Mess- und Prüfgeräten die Fehlerursache und führen verschiedene Wartungs- und Reparaturarbeiten durch.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Einrichten des Arbeitsplatzes
  • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden
  • Fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien
  • Herstellen, Prüfen und Instandsetzen von elektronischen, elektromechanischen und mechanischen Bauelementen, Bauteilen und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen
  • Manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen
  • Herstellen, Bestücken, Zusammenbauen, Prüfen und Instandsetzen von Leiterplatten
  • Messen, Beurteilen und Prüfen von Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Personenschäden und Sachschäden sowie von Störungen und Beeinträchtigungen
  • Messen, Beurteilen und Prüfen von elektrischen und berufstypischen nichtelektrischen Geräten
  • Kundenorientiertes Verhalten bei der Beratung und Auftragsabwicklung
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards
  • Erfassen von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse

Elektronik - Informations- und Telekommunikationstechnik

Elektroniker/innen in der Informations- und Telekommunikationstechnik stellen elektronische Bauelemente, -teile und -gruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen her, überprüfen sie und setzen sie instand. Anhand technischer Pläne legen sie Arbeitsschritte, -mittel und -methoden fest, planen und steuern Arbeitsabläufe. Sie errichten informations- und kommunikationstechnische Anlagen (Telefonanlagen usw.), nehmen diese in Betrieb und warten und prüfen die Anlagen. Bei der Errichtung von analogen und digitalen Kommunikationssystemen verlegen sie nachrichtentechnische Kabel und Leitungen. Sie programmieren und konfigurieren die Betriebssysteme, nehmen erforderliche Einstellungen (Nebenstellen, Rufumleitungen, Anrufbeantworter, Faxfunktionen usw.) vor, vergeben Zugriffsberechtigungen und führen Maßnahmen zur Datensicherung und zum Datenschutz durch.

Lehrzeit

3,5 bis 4 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Einrichten des Arbeitsplatzes
  • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden
  • Fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien
  • Herstellen, Prüfen und Instandsetzen von elektronischen, elektromechanischen und mechanischen Bauelementen, Bauteilen und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen
  • Manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen
  • Herstellen, Bestücken, Zusammenbauen, Prüfen und Instandsetzen von Leiterplatten
  • Messen, Beurteilen und Prüfen von Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Personenschäden und Sachschäden sowie von Störungen und Beeinträchtigungen
  • Messen, Beurteilen und Prüfen von elektrischen und berufstypischen nichtelektrischen Geräten
  • Kundenorientiertes Verhalten bei der Beratung und Auftragsabwicklung
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards
  • Erfassen von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse

Industriekaufmann/frau

Industriekaufleute befassen sich wie alle Kaufleute mit der Vermittlung von Produkten an Kunden, nur hier sind es industrielle Produkte. Das können sein: Pumpen, Motoren, Werkzeuge, Waschbecken, Lampen und vieles mehr. Um Termine einzuhalten, müssen sie ganz genau planen und organisieren. Je nach Größe des Betriebes übernehmen sie Teilaufgaben in einer bestimmten Abteilung. In der Werbeabteilung z. B. planen sie eine neue Werbekampagne; in der Produktionsabteilung kümmern sie sich um günstigere Zulieferer oder bessere Mitarbeiterauslastung; im Verkauf treffen sie Vereinbarungen mit Kunden, suchen neue Abnehmer, kalkulieren Anfragen; im Lager überwachen sie die Warenein- und -ausgänge; im Personalbereich erstellen sie Abrechnungen, suchen neue Mitarbeiter und führen Gespräche. Sie telefonieren, planen, kalkulieren, verhandeln mit Kunden und Lieferanten, stellen sich immer wieder auf neue Situationen ein und informieren sich laufend in Politik und Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

Lehrzeit

3 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Arbeiten im Posteingang und Postausgang erledigen
  • Texte und Schriftstücke aufgrund von Vorgaben korrekt und formgerecht erstellen
  • Bestände (wie Büromaterial, Dokumente, Büroeinrichtungen) beschaffen und führen
  • Arbeiten im Rahmen des Zahlungsverkehrs durchführen
  • Kunden informieren und betreuen
  • Verkaufsgespräche führen
  • Bestellungen (Material, Waren und Dienstleistungen) vorbereiten
  • Liefertermine überwachen und Maßnahmen bei Verzug ergreifen
  • Facheinschlägige Formulare, Vordrucke und Schriftstücke ausfertigen und bearbeiten
  • Administrative Arbeiten mit Hilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen
  • An der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken
  • Statistiken, Dateien und Karteien anlegen, warten und auswerten

Informationstechnologie-Technik (IT-Technik)

Informationstechnologen und Informationstechnologinnen sind in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken, denn es gibt kaum einen Betrieb oder einen Beruf, der ohne EDV-System auskommt. Sie sind TechnikerInnen und BeraterInnen, wenn es um die Auswahl der geeigneten EDV-Hard- und Software (Geräte und Programme) geht. Dann installieren, konfigurieren und prüfen die Geräte, Netzwerke und notwendigen Software. Bei Fehlern/Störungen suchen und beheben sie diese mit speziellen Mess- und Prüfgeräten. Auch die Kundeneinschulung für die Geräte und Programmen gehört zu ihrem Aufgabenbereich.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen auch in englischer Sprache
  • Festlegen der Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden
  • Fachgerechtes Auswählen, Beschaffen, Überprüfen der erforderlichen Betriebsmittel, Materialien und der elektronischen Datenverarbeitungsprogramme
  • Zusammenbauen, Montieren, Prüfen, Inbetriebnehmen und Warten von Geräten der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie von Netzwerken
  • Anwendung von Programmiertools und einfachen Programmiermethoden
  • Erfassen von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheits- und Umweltstandards
  • Auswahl und Zusammenbau von Geräten der Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Installieren, Anschließen, Konfigurieren und Prüfen von Geräten der Informations- und Kommunikationstechnologien und Netzwerken sowie der erforderlichen elektronischen 
 Datenverarbeitungsprogramme
  • Analyse, Eingrenzung und Behebung von Fehlern und Störungen
  • Instandsetzen und Tauschen von Geräten und von einzelnen Komponenten und Bauteilen von Netzwerken und der dazugehörigen elektronischen Datenverarbeitungsprogramme
  • Einrichten und Betreuen von Einzelarbeitsplätzen und Netzwerkarbeitsplätzen
  • Beraten und Schulen der Anwender
  • Verwalten und Sichern von Daten
  • Erstellen von Dokumentationen und Erfassen von technischen Daten über die Einrichtung der Hardware und der Software für den Kunden
  • Beratung von Kunden bei der Auswahl von Produkten unter Berücksichtigung technischer, kaufmännischer und rechtlicher Voraussetzungen
  • Analysieren von Kundenanforderungen und Erarbeiten von Lösungsvorschlägen
  • Anbieten von Service- und Betreuungskonzepten
  • Annehmen, Kontrollieren, Lagern, Pflegen und Ausliefern der Waren, Inventarisieren der Bestände

Kälteanlagentechnik

Kälteanlagentechniker/innen bauen, montieren, warten und reparieren mechanisch- oder elektronisch gesteuerte Kühlmaschinen und -anlagen. In Wohn- und Bürogebäuden installieren, programmieren und warten sie klimatechnische Einrichtungen wie Klimaanlagen, Lüftungsanlagen und Wärmepumpen sowie kälte- und klimatechnische Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen. Sie arbeiten in Werkstätten, Produktionshallen sowie bei den Kunden vor Ort und oft auf Leitern und Gerüsten. 

Lehrzeit

3,5 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Verlegen und Anschließen von Rohrleitungen sowie Anfertigen und Montieren von Konsolen, Halterungen und Gestellen
  • Zusammenbauen vorgefertigter Bauteile sowie von Kälte- und Elektroeinheiten für Kälteanlagen und kältetechnische Einrichtungen
  • Montieren, Anschließen und Inbetriebnehmen von Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen und kältetechnischen Einrichtungen sowie Durchführen der Dichtheitskontrollen
  • Montieren und Justieren von Mess-, Steuer-, Regel-, Prozessleit- und Sicherheitseinrichtungen
  • Ausführen von Maßnahmen des Schall- und Korrosionsschutzes sowie der Isoliertechnik
  • Messen, Instandsetzen, Prüfen und Warten von Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen und kältetechnischen Einrichtungen
  • Pflegen und Warten der einschlägigen Ausrüstung, Maschinen und Werkzeuge und Durchführen fachlicher Instandsetzungsarbeiten
  • Ausführen der Arbeiten und Beachtung der facheinschlägigen Umweltvorschriften
  • Umgehen mit Kältemitteln unter Beachtung der Umweltverträglichkeit
  • Erfassen von technischen Daten und Anlegen von technischen Dokumentationen

Konstruktionstechnik

Konstrukteur/innen sind von der Idee bis zur Umsetzung von neuen Werkzeugen, Bauteilen, Maschinen etc. mitverantwortlich. Mit Einsatz von computergesteuerten Systemen und Programmen, planen und fertigen sie zeichnerisch das Produkt, erstellen Modelle, führen Berechnungen durch und definieren die Werkstoffe. KonstrukteurInnen betreuen und unterstützen die Montage der Einzelteile und sind bei der Inbetriebnahme und der Optimierung der Werkzeuge, Maschinen etc. vor Ort. Konstrukteur/innen werden je nach Unternehmen jeweils mit Schwerpunkten Maschinenbautechnik, Metallbautechnik, Stahlbautechnik oder Werkzeugbautechnik ausgebildet.

Lehrzeit

4 Jahre

Berufsschule

Jahrgangsunterricht in der Landesberufsschule Bludenz

Ausbildungsinhalte

  • Anwenden von Informationstechnologien wie von CAD, Netzwerken, Internet, Intranet, Datenbanken
  • Projektorientiertes Arbeiten auf Grundlage von Kenntnissen des Projekt- und Qualitätsmanagements
  • Anfertigen von Modellaufnahmen und Skizzen

  • Normgerechtes Erstellen von Zeichnungen von fachbezogenen Bauteilen, Baugruppen und Werkzeugen in Vorderansicht, Draufsicht, Seitenansicht, Unteransicht, Rückansicht, isometrischer Ansicht und Perspektiven
  • Durchführen fachbezogener Berechnungen
  • Anwenden der Konstruktionssystematik und Technologie sowie Lösungsfindung
  • Auswählen von Materialien entsprechend den gestellten Anforderungen
  • Steuern des Herstellungsprozesses und Planen der Termine
  • Inbetriebnehmen und Optimieren
  • Erstellen von facheinschlägigen Dokumentationen
  • Führen von Gesprächen mit Kunden und Lieferanten

Kunststoffformgebung

KunststoffformgeberInnen haben ein breit gefächertes Wissen über Werkstoff- und Kunststoffverarbeitung, Werkzeug- und Maschinenhandhabung sowie Spritzguss- und Computertechnik. Sie richten Maschinen und Anlagen für die Kunststoffverarbeitung ein, optimieren den Produktionsablauf und sind verantwortlich für die Produktqualität.

Lehrzeit

3 Jahre

Berufsschule

Blockunterricht  in der Berufsschule 1 in Steyr/Oberösterreich

Ausbildungsinhalte

  • Lesen und Anwenden von Werkzeichnungen und technischen Unterlagen
  • Festlegen von Arbeitsschritten, Arbeitsmitteln und Arbeitsmethoden
  • Steuern und Planen von Arbeitsabläufen, Beurteilen von Arbeitsergebnissen, Anwenden von Qualitätsmanagementsystemen
  • Ausführung von Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheitsstandards und Umweltstandards
  • Auswählen, Aufbereiten, Beschaffen und Überprüfen von erforderlichen Materialien
  • Bearbeiten von Kunststoffen und Kunststoffhalbzeugen spanend und spanlos
  • Rüsten, Prüfen und in Betrieb nehmen von Maschinen und Anlagen nach Vorgabe
  • Herstellen von Produkten aller Art aus Kunststoffen unter Verwendung von branchenüblichen Verarbeitungstechniken
  • Veredeln von Oberflächen
  • Verwerten und fachgerechtes Entsorgen von Restprodukten
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse
  • Erkennen und Beheben von Mängeln

Kunststofftechnik

Kunststofftechniker/innen tragen Verantwortung für qualitativ hochwertige Kunststoffprodukte. Sie verfügen über alle Kenntnisse und Fertigkeiten der Kunststofftechnik. Darüber hinaus sind sie mit ihrem vertieften Wissen in der Produktions- und Fertigungsentwicklung sowie im Produktionsmanagement tätig. Die Qualitätssicherung der Produkte führen sie in modernsten Labors durch. Sie rüsten, programmieren und bedienen Hightech-Maschinen und -Anlagen und halten sie instand. Sie sind verantwortlich für die Optimierung von Fertigungsabläufen.

Lehrzeit

4 Jahre

Berufsschule

Blockunterricht besuchst du in der Berufsschule 1 in Steyr/Oberösterreich.

Ausbildungsinhalte

  • Werkzeichnungen und technische Unterlagen lesen und anwenden
  • Mitwirken an der Produkt- und Fertigungsentwicklung
  • Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen
  • Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse beurteilen, Qualitätsmanagementsysteme anwenden
  • Technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen, dokumentieren und beurteilen
  • Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheitsstandards und Umweltstandards ausführen
  • Erforderliche Materialien auswählen, aufbereiten, beschaffen und überprüfen
  • Kunststoffrohstoffe und Kunststoffhalbzeug spanend und spanlos bearbeiten
  • Maschinen und Anlagen nach Vorgabe rüsten, prüfen und in Betrieb nehmen
  • Produkte aller Art aus Kunststoffen unter Verwendung von branchenüblichen Verarbeitungstechniken herstellen
  • Einstellen der Parameter von Oberflächenveredelungs- anlagen, Oberfläche veredeln
  • Erkennen und Beheben von Mängeln
  • Restprodukte verwerten und fachgerecht entsorgen

Lackiertechnik

Lackiertechniker/innen bearbeiten Oberflächen aus Holz, Metall und Kunststoffen zum Schutz vor Umwelteinflüssen oder zur farblichen Gestaltung unter Beachtung vorgegebener Qualitätsstandards. Bevor die Farbe aufgetragen wird, reinigen, spachteln, schleifen und grundieren sie die Oberfläche. Die Lackierung schützt vor Rost und anderen äußeren Einflüssen. Der Tätigkeitsbereich der Lackierer umfasst darüber hinaus das Aufbringen von Logos und Schriften.

Lehrzeit

3 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Instandsetzen von Oberflächen (Korrosionsschutz, Grundieren, Spachteln, Füllern, Schleifen mit verschiedenen Applikationsverfahren)
  • Beschichten von Untergründen auf anorganischen und organischen Werkstoffen
  • Auftragen von Spezialbeschichtungen
  • Ausführen von Sonder- und Speziallackierungen mit diversen Applikationsgeräten
  • Gestalten und Designen von Sonderlackierungen
  • Durchführen von Qualitätskontrollen an Werkstücken
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards

Mechatronik

Es gibt zahlreiche Maschinen und Anlagen die aus mechanischen („mecha“) und elektronischen („tronisch“) Elementen bestehen zB Flugzeugantriebssysteme. Anlagen herstellen und diese exakt einbauen sind die Hauptaufgaben von Mechatroniker/innen – auch die Installation von elektrischen Bauteilen, Zusammenschweißen von Werkstoffen, die Anlagenprogrammierung sowie Wartung und Reparatur.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Technische Unterlagen lesen und anwenden
  • Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen
  • Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse beurteilen, Qualitätsmanagementsysteme anwenden
  • Mechatronische Teile herstellen und bearbeiten, mechatronische Baugruppen und Komponenten zusammenbauen und abgleichen
  • Mechanische, elektrische und elektronische Bauelemente, Baugruppen und Komponenten zusammenbauen und installieren
  • Elektrische und maschinenbautechnische Größen messen und prüfen
  • Mechatronische Hardwarekomponenten und Softwarekomponenten installieren und prüfen
  • Elektrische, pneumatische und hydraulische Steuerungen aufbauen und prüfen
  • Mechatronische Systeme programmieren und prüfen
  • Maschinen, Systeme und Anlagen zusammenbauen, montieren und prüfen
  • Betriebsspezifische Systeme in Geräten, Maschinen und Anlagen installieren, prüfen, einstellen, in Betrieb nehmen und übergeben
  • Mechatronische Systeme instand halten und warten
  • Fehler, Mängel und Störungen an mechatronischen Systemen aufsuchen, eingrenzen und beseitigen
  • Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Personenschäden und Sachschäden einrichten, prüfen und dokumentieren
  • Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und einschlägigen Umweltstandards ausführen
  • Technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen und dokumentieren
  • Kunden über Einsatz, Anwendung und Wartung mechatronischer Systeme beraten

Metallbearbeitung

Metallbearbeiter/innen sind in der Produktion von Maschinen und Geräten tätig. Sie fertigen die einzelnen Maschinenteile und -elemente und bauen sie zu Baugruppen und schließlich zu Maschinen bzw. Geräten zusammen. Die Maschinen oder Geräte montieren sie am Bestimmungsort, nehmen sie in Betrieb und prüfen deren Funktionen. Sie übernehmen auch Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Maschinen und Geräten. Um die vielfältigen Aufgaben zu lösen, beherrschen sie die grundlegenden Metallbearbeitungstechniken und verfügen über eingehende Kenntnisse der Werkstoffe und Hilfsstoffe. Die Teile fertigen sie auf Basis von technischen Zeichnungen und Beschreibungen, die sie interpretieren können.

Lehrzeit

3 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Herstellen von einschlägigen Werkstücken und Bauteilen unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Passungsnormen
  • Anfertigen von Skizzen und einfachen normgerechten technischen Zeichnungen
  • Fertigen, Zusammenbauen, Befestigen und Montieren von Bauteilen, Maschinen, Geräten, Ein-richtungen und Konstruktionen nach Anleitung und Plänen auch in Verbindung mit mechanischen und pneumatischen Systemen
  • Demontieren, Instandsetzen und Warten von Bauteilen, Maschinen, Geräten, Einrichtungen und Konstruktionen auch in Verbindung mit mechanischen und pneumatischen Systemen
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsverlauf und die Arbeitsergebnisse
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Oberflächentechnik

Oberflächentechniker/innen sind Veredler von Metall- und Kunststoffoberflächen, das heißt, sie verkupfern, vernickeln, versilbern oder vergolden und schützen oder färben diese. Damit bekommen die Oberfläche besondere Eigenschaften wie zum Beispiel Leitfähigkeit, Isolation, Härte oder Verschönerung. Je nach Unternehmen mit den Schwerpunkten mechanische Oberflächentechnik, Galvanik, Pulverbeschichtung, Feuerverzinkung. OberflächentechnikerInnen haben das Fachwissen über die Vorgänge in einem elektrochemischen Bad. Sie setzen die Bäder an und überwachen die technischen Vorgänge. Nach der Beschichtung reinigen, schleifen und polieren sie die Teile.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Berufsschule

Blockunterricht in der Berufsschule in Ferlach/Kärnten 

Ausbildungsinhalte

  • Einschlägige Ausrüstungen, Maschinen und Werkzeuge pflegen und warten und einfache Instandhaltungsarbeiten durchführen
  • Kunden in technischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht beraten
  • Technische Unterlagen lesen und anwenden
  • Maschinen und Anlagen bedienen und steuern
  • Maßnahmen der Qualitätssicherung durchführen
  • Technische Daten über Arbeitsablauf und Ergebnisse erfassen und dokumentieren

Produktionstechnik

Produktionstechniker/innen sind verantwortlich, dass in den Produktionshallen der Industriebetriebe alles rund läuft. Egal in welcher Branche – sie sind gefragte Spezialisten. Sie rüsten Anlagen auf, stellen sie ein, bedienen sie und sind verantwortlich, dass qualitativ einwandfreie Produkte produziert werden. Sie geben den Arbeitsablauf von Produktionsstraßen vor und planen den Werkzeug-, Maschinen- und Anlageneinsatz, Computergesteuerte Anlagen werden von ihnen optimiert und sie kontrollieren den gesamten Ablauf der Produktion. Deshalb ist für Produktionstechniker/innen sehr genaues und selbstständiges Arbeiten eine wesentliche Voraussetzung.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Berufsschule

Blockunterricht in der Berufsschule in Attnang/Oberösterreich 

Ausbildungsinhalte

  • Einrichten des Arbeitsplatzes
  • Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden
  • Fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien
  • Planen des Einsatzes der Werkzeuge, Vorrichtungen und technischen Fertigungshilfen auf (auch rechnergestützten) Fertigungsmaschinen und Fertigungsanlagen
  • Bedienen der Produktionsanlagen, Überwachen der Arbeitsabläufe von Fertigungsmaschinen und Fertigungsanlagen
  • Produktionsplanung/Montageplanung und Produktionssteuerung/Montagesteuerung sowie betriebliche Logistik und Lagerhaltung
  • Überwachen und Sicherstellen der Produktqualität sowie Durchführen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung
  • Warten von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen, sowie Durchführen von einfachen Instandhaltungsarbeiten
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen, Sicherheits- und Umweltstandards
  • Erfassen von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse

Seilbahntechnik

Seilbahntechniker/innen sorgen für den sicheren Betrieb von Seilbahnanlagen sowie Sessel- und Schleppliften. Sie kontrollieren, warten und revidieren die Anlagen regelmäßig und führen auch kleinere Reparaturen aus. Dazu verfügen sie über breite technische Kenntnisse. Sie können technische Pläne zur Elektrik, Elektronik, Hydraulik, Mechanik und zum Bau der Anlage interpretieren. Im Winter beurteilen sie stets auch Wetterlage und Lawinensituation in Zusammenhang mit dem Betrieb der Anlage und führen die notwendigen Maßnahmen gemäß technischer Leitung aus. Sie bedienen die Anlagen. Sie stehen im Kontakt mit der internationalen Kundschaft und sind für den Inforamtions- und Servicebereich zuständig. Sie achten darauf, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Bei Notfällen reagieren die Seilbahntechniker/innen sofort, leisten Hilfe, informieren Hilfsdienste, schalten die Anlage ab.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Anwenden der Betriebsordnung und der Beförderungsbedingungen sowie der einschlägigen Gesetzesvorschriften
  • Anwenden und Umsetzen von Wartungs- und Instandhaltungsplänen sowie Führen von Betriebstagebüchern
  • Bedienen, Warten, Instandhalten und Überprüfen von Baugruppen, Maschinen und Geräten der Seilbahn- und Schlepplifttechnik
  • Pflegen, Warten, Instandhalten und Überprüfen der Seile von Seilbahn- bzw. Schleppliftanlagen
  • Bedienen von Seilbahn- bzw. Schleppliftanlagen unter Berücksichtigung der sicherheits-technischen Aspekte
  • Anwenden der betrieblichen Signal- und Kommunikationsanlagen wie z. B. von Funksystemen
  • Beraten und Informieren von Kunden sowie Behandeln von Reklamationen
  • Ausführen von Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften sowie von Normen und Qualitätsstandards

Werkstofftechnik

Werkstofftechniker/innen entnehmen Proben von Werkstoffen oder stellen diese selbst her um die Eigenschaften der Werkstoffe zu überprüfen (z. B. Dichte, Dehnung, Zugfestigkeit, Härte, Hitze- und Kältebeständigkeit). Dabei wenden sie mit Messgeräten und Apparaten verschiedene Prüfverfahren an, dokumentieren die Prüfergebnisse und werten sie aus. Auf Grundlage dieser Tests und Prüfverfahren kann die Qualität von Werkstoffen verbessert werden. Sie arbeiten in Industriebetrieben verschiedener Branchen in Labors und Werkhallen mit anderen SpezialistInnen und Fachkräften zusammen. Werkstofftechniker/innen mit der Zusatzausbildung im Spezialmodul Wärmebehandlung planen außerdem die Bearbeitung von Werkstoffen durch Wärmebehandlungstechniken um z. B. die Härte zu verbessern. Sie führen die Wärmebehandlung durch und kontrollieren das Ergebnis.

Lehrzeit

3 Jahre mit dem halbjährigen Schwerpunkt Wärmebehandlung erhöht sich die Lehrzeit auf 3,5 Jahre

Ausbildungsinhalte

  • Durchführen von Probenahmen sowie Vorbereiten und Herstellen von Proben
  • Berechnen physikalischer und chemischer Messergebnisse
  • Darstellen von Messergebnissen in Versuchsberichten
  • Überprüfen, Einstellen und Kalibrieren von Messmitteln und Messgeräten
  • Vorbereiten, Durchführen und Auswerten physikalisch-technischer Untersuchungen und Versuchsreihen an den zu untersuchenden Werkstoffen
  • Bestimmen der Eigenschaften und des Verhaltens von Werkstoffen mit zerstörenden und zerstörungsfreien Verfahren
  • Bedienen und Überwachen von physikalisch-technischen Apparaturen und Anlagen
  • Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheitsstandards und Umweltstandards ausführen