Dornbirn – Am 21. Juli 2017 öffnete die Messe Dornbirn die Pforten zu ihren neu erbauten Hallen. Die Neubauten des Messequartiers vereinen die einzigartige Handschrift des Vorarlberger Architekturbüros Marte.Marte und ein innovatives Beleuchtungskonzept des Vorarlberger Lichtlösungsspezialisten Zumtobel.

„Gerade in der Architektur spielt Licht eine große Rolle. Mit der richtigen Beleuchtung können gänzlich unterschiedliche Wirkungen und Raumatmosphären erzielt und bestimmte architektonische Details betont werden. Das ist das faszinierende an Licht: es gestaltet Räume. Als ein in Dornbirn ansässiges Unternehmen freuen wir uns besonders darüber, dass die Wahl des Lichtpartners für den Neubau der Messe Dornbirn auf uns fiel. Da wir bereits in der Vergangenheit partnerschaftlich mit den Architekten von Marte.Marte und dem Vorarlberger Elektroplaner Hiebeler & Mathis zusammengearbeitet haben, haben wir uns sehr über die inspirierende Zusammenarbeit gefreut“, so 
Manuel Staudinger, Projektverantwortlicher bei der Zumtobel Group.

Der Gestaltung der schwarzen Neubauten mit den elliptischen, leuchtend roten Halleneingängen liegt eine Grundidee der Architekten zugrunde, dessen eindrucksvolle Größe im Innern von einer Zumtobel Sonderlichtlösung perfekt in Szene gesetzt wird. Das schwarz-rote Farbkonzept durchzieht das gesamte Areal: so sind die beiden großen Messe- und Eventhallen 9 und 11 im Innern mit einer schwarzen Beschichtung umgesetzt und bieten den idealen Rahmen für Konzerte und Großveranstaltungen. Im Gegensatz dazu erwartet die Besucher in den Hallen 10 und 12 ein eher feierliches Ambiente, hier geht das markante Rot der elliptischen Einschnitte nahtlos in den Innenraum über.

Die Wahl des passenden Lichtkonzepts für die 4.800 Quadratmetern große und elf Meter hohe Halle 11 stellte eine besondere Herausforderung dar, die Zumtobel mit einer innovativen Sonderlichtlösung der Beleuchtungssysteme TECTON Balanced White und PANOS infinity umsetzte, die nun für eine präzise und gleichmäßige Ausleuchtung der großen Hallen sorgen.

In Search of the Unexpected: Sonderschau mit den Architekten Marte.Marte

Die beiden Vorarlberger Unternehmen Marte.Marte Architekten und Zumtobel verbindet eine langjährige Zusammenarbeit und die Realisierung zahlreicher gemeinsamer Projekte – darunter die Ausstellungen „Appearing Sculptural“ und „Concrete Works“ im Zumtobel Lichtforum Dornbirn sowie eine Kooperation auf der Biennale in Venedig 2016. Das Biennale-Projekt wird auch im Rahmen einer Sonderausstellung auf der Kunstmesse Art Bodensee vom 21. bis 23. Juli mit Exponaten von Marte.Marte in den neuen Messehallen gezeigt. In Halle 12 sind unter anderem fünf zwei Tonnen schwere Betonkuben zu sehen, die unterschiedliche Projekte präsentieren, darunter die Brückentrilogie in Dornbirn-Ebnit, die Schutzhütte in Laterns und das Evangelische Diözesanmuseum Fresach. Beide Ausstellungen von Marte.Marte – die Ausstellung auf der Biennale 2016 wie die Sonderschau auf der Art Bodensee – wurden von einer Lichtlösung von Zumtobel inszeniert.

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