Doppelter Nachwuchs für Künz

Mika und Noah Feuerstein sind Zwillinge – und haben sich unabhängig voneinander für dieselbe Lehre entschieden.

Schon der Großvater der beiden Brüder war Schlosser, als Kinder durften sie ihm bei der Arbeit zuschauen – prägende Erlebnisse. Dass sich beide für eine Lehre zum Stahlbau-/Schweißtechniker beim Kranbauer Künz in Hard entschieden haben, war aber Zufall.

Ein familiäres Betriebsklima – bei Künz liegt das in der Natur der Sache. Denn seit der Firmengründung im Jahr 1932 wird das Unternehmen als Familienbetrieb geführt. Obwohl die Belegschaft auf über 500 SpezialistInnen für den Kran- und Stahlwasserbau an fünf Standorten gewachsen ist, besteht auch heute noch unter den KollegInnen ein persönliches Verhältnis. Mit Mika und Noah Feuerstein kommt, wenn man so will, nochmals ein kleines Familienunternehmen hinzu. Die Zwillinge begannen beide im September 2016 ihre Lehre als Stahlbau-/­Schweißtechniker. Abgesprochen war das so aber nicht.

Warum habt ihr euch für die Lehre als Stahlbau-/Schweißtechniker entschieden?
Mika: Mein Opa war Schlosser – ich habe ihm oft über die Schulter geschaut und mitgeholfen.
Noah: Bei den Schnuppertagen gefiel mir das Schweißen sehr gut und weckte das Interesse an dieser Ausbildung.

Wusstet ihr von Anfang an, dass ihr diesen Beruf lernen möchtet, oder habt ihr auch in anderen Berufen geschnuppert?
Mika: Ich wollte schon immer Stahlbauer werden. Trotzdem habe ich aber auch in vielen anderen technischen Berufen geschnuppert. Bei Künz hat es mir am besten gefallen.
Noah: Ich war da noch unentschieden und habe mir bei den Schnuppertagen die Ausbildungen zum Maschinenbau-, Kunststoff-, Zerspanungs- und Werkzeugbautechniker angeschaut.

Was hat euch von dieser Lehre überzeugt?
Mika: Der Werkstoff Metall liegt mir einfach. Und die Arbeit als Schweißer ist sehr abwechslungsreich.
Noah: Mich fasziniert es, an solch einem großen Produkt maßgeblich beteiligt zu sein. Unsere Arbeit ist wichtig!

Was hat euch bei Künz am besten gefallen?
Mika: Das Arbeitsklima ist wirklich top. Das Verhältnis zwischen den Ausbildern und uns Lehrlingen ist rundum gut, das macht Spaß!
Noah: Dazu kommt, dass man nicht vier Jahre in der Lehrwerkstatt verbringt, sondern direkt selbst am Produkt mitarbeitet.

War es der Plan, dass ihr beide die gleiche Lehre macht?
Mika: Nein, der Plan war es nicht, und schon gar nicht in der gleichen Firma.
Noah: Wenn man so will, war es Zufall. Wir haben uns unabhängig voneinander entschieden. Jeder hat in seinem eigenen Interesse gehandelt.

Warum habt ihr euch für eine Lehre und nicht für eine höhere Schule entschieden?
Mika: Ich habe erstmal lange genug die Schulbank gedrückt.
Noah: Ich wollte selbständiger werden und mein eigenes Geld verdienen. 

Was hat euch bei Künz überzeugt?
Mika: Ich war mir schnell sicher, dass ich zu Künz will. Die Ausbilder hier sind keine Lehrer, sondern unterstützen uns beim selbständigen Arbeiten.
Noah: Ja, genau. Und was wir bei Künz herstellen, fasziniert mich noch immer. Übrigens haben wir noch einen großen Bruder, der hier arbeitet. Wenn es so weitergeht, heißt das Unternehmen bald „Feuerstein“!

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