Vom Praktikum in Holland zur Milchtechnologin bei Vorarlberg Milch

Wer kennt sie nicht, unsere feine Ländle Milch! Herrlich frisch im Geschmack begleitet sie uns Tag für Tag mitsamt zahlreichen anderen Milch- und Käsespezialitäten – vom Frühstück bis zum Abendessen. Dass es uns schmeckt, dafür sorgt Susanne Blank.

Holland. Für die 20-jährige Susanne Blank fällt hier endgültig der Groschen: „Das will ich später einmal machen.“ Im nordischen Flachland, weit entfernt von der Heimat absolviert sie ein Auslandspraktikum in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit angrenzender Hofkäserei. „Das Herstellen von Käse war genau das Richtige für mich“, weiß Susanne.

Ganz fremd ist ihr die Käseproduktion aber schon damals nicht: Zu Hause in Langen bei Bregenz besitzen Susannes Eltern nämlich einen landwirtschaftlichen Betrieb. Joghurt, Frischkäse & Co. werden hier für den Eigenbedarf produziert und es darf schon früh mit angepackt werden.

Das Schnuppern, das sei wirklich wichtig, betont Susanne: „Nur so bekommt man einen guten Einblick in die verschiedenen Lehrberufe und Unternehmen. Und es ist auch wichtig, um das Team kennenzulernen, in dem man später vielleicht einmal arbeitet.“

Susanne Blank hat in verschiedene Lehrberufe hineingeschnuppert und sich für die Ausbildung zur Milchtechnologin entschieden.

Eine abwechslungsreiche Ausbildung

Von der Landwirtschaftsschule, in welcher Susanne den „Hauswirtschaftlichen“ und den „Landwirtschaftlichen Facharbeiter“ absolviert, geht es schließlich mit einer Lehrausbildung zur Milchtechnologin zu Vorarlberg Milch. Der Aufbau der Lehre ist dabei so gestaltet, dass der theoretische Teil des Lehrwissens in der Berufsschule vermittelt wird, der praktische Part hingegen im Unternehmen direkt stattfindet – für alle Auszubildenden also ein runder Mix aus Theorie und Praxis.

Das Besondere an der Ausbildung bei Vorarlberg Milch sei vor allem dem durchdachten Aufbau der internen Lehrmodule geschuldet, berichtet Susanne: „Alle zehn Wochen wurde in eine andere Abteilung gewechselt. Dadurch bleibt die Lehre abwechslungsreich und interessant. Auch die internen Lehrlingsschulungen sind gut, da man dadurch permanent im Lernfluss bleibt.“

Verantwortungsvolle Aufgaben

Als Milchtechnologin hat Susanne einen verantwortungsvollen Aufgabenbereich. So liegt es beispielsweise an ihr, die Produktqualität der Milchprodukte hinsichtlich des Geschmacks und Geruchs zu überprüfen. Dazu werden Proben entnommen, die mithilfe chemischer sowie mikrobiologischer Untersuchungen genauer unter die Lupe genommen werden. Aber auch das Bedienen von Anlagen und das handwerkliche Erzeugen von Topfen, Käse und Joghurt sind ihr „Daily Business“.

Während Susanne und ihre Kolleginnen und Kollegen also dafür Sorge tragen, dass uns die Milch zu Hause mundet, muss sie bei der Frage, ob ihr die Lehre „g’schmeckt hat“, nicht lange zögern – das ist ein eindeutiges „Ja“.