Wo Ausbildung Herz und Handschlag hat

Andreas Maringgele zeigt, warum die Lehre bei den Diem-Werken mehr ist als ein Beruf

Manche Karrieren beginnen nicht mit einem großen Plan, sondern mit Begeisterung, Neugier – und Menschen, die einem etwas zutrauen. Andreas Maringgele ist so ein Mensch. Seit 35 Jahren ist er Teil der Diem-Werke GmbH – und heute einer von denen, die genau dieses Vertrauen an die nächste Generation weitergeben. Mit guter Laune, einem ausgeprägt positiven Mindset und einer ordentlichen Portion Lebensfreude begleitet er junge Menschen auf ihrem Weg in die Technik.

Andreas Maringgele (r.) ist seit 35 Jahren Teil der Diem-Werke GmbH. Heute gibt er sein Wissen an die Lehrlinge weiter.

Was Andreas Maringgele antreibt? Die Freude an der Ausbildung, ein starkes Teamgefühl und die Überzeugung, dass eine Lehre dann am besten gelingt, wenn man sie persönlich nimmt. Bei Andreas geht es nicht nur um Maschinen, Prozesse und Präzision – sondern vor allem um Menschen, Entwicklung und echtes Miteinander.

Von der Lehre zur Berufung

Der 50-jährige Lochauer wollte als Kind eigentlich Archäologe werden. Statt bei Ausgrabungen fand er seine berufliche Heimat im Metallbau. Vater und Großvater waren ebenfalls Schlosser, dazu kamen gute Verdienstmöglichkeiten – und ein Betrieb, der schon damals familiär geprägt war. Seine Lehre als Maschinenschlosser absolvierte Andreas direkt bei den Diem-Werken.

Schon früh schätzte er die Vielseitigkeit der Ausbildung: ein großer Maschinenpark, ein breites Wissensspektrum im Stahlbau und Aufgaben, die Abwechslung garantierten, dazu ein Arbeitsumfeld, in dem Zusammenhalt gelebt wurde – inklusive Lehrlingsausflügen nach Paris, Hannover oder Mailand.

Ausbildung mit Verantwortung und Zukunft

Heute ist Andreas Abteilungsleiter der Zerspanung und verantwortlich für die Lehrlingsausbildung. Ausgebildet wird bei Diem im Rotationssystem: „Lehrlinge sollen alle Abteilungen kennenlernen und Abläufe wirklich verstehen.“ Optional ist auch das Spezialmodul Konstruktionstechnik möglich – mit dem klaren Ziel, Prozesse von A bis Z zu begreifen.

Dass dieses Ausbildungskonzept funktioniert, zeigen mehrere Prämierungen als „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für Andreas ist das kein Zufall: „Ein starkes Team entsteht nicht von selbst.“ Deshalb wird der Zusammenhalt aktiv gefördert – bei Firmenausflügen, gemeinsamen Feiern oder sportlichen Events.

Was Andreas’ Job modern macht, ist ein hochmodernes Werk mit laufend weiterentwickelten Technologien. Was ihn erfüllt, ist zeitlos: „Selbstständig arbeiten zu können, Entscheidungen zu treffen und in einem familiären Umfeld tätig zu sein.“ Besonders wichtig ist ihm dabei der tägliche Austausch mit jungen Menschen.

Sein Appell an Jugendliche ist klar: „Eine Lehre in der Metalltechnik ist vielseitig und praxisnah – gerade in einem mittelständischen Betrieb.“ Wo jede:r jede:n kennt, entsteht Vertrauen – und echte Begeisterung für Technik.

Andreas blickt auf einen vorbildlichen Werdegang zurück und übernimmt als Lehrlingsausbilder eine Schlüsselrolle für unseren Fachkräftenachwuchs.

Christoph Hagspiel, Geschäftsführer