Die Lernplattform 2.0 für das Technikland Vorarlberg ist längst mehr als ein Konzept. Unter dem Namen „Lia“ arbeitet der Götzner Softwareentwickler Fusonic aktuell intensiv daran, digitales Lernen einfacher, übersichtlicher und praxisnäher zu gestalten. Der aktuelle Zwischenstand zeigt: Die Richtung stimmt – und „Lia“ ist bereit für den nächsten großen Schritt.

Durch diese partnerschaftliche Zusammenarbeit, wird die Praxistauglichkeit der Anwendung gewährleistet (v. l.): Heinz Linder (Ausbildungsleiter Liebherr), Daniel Öttl (Head of Design, Fusonic), Thomas Kresser (Ausbildungsleiter Zumtobel Group), Alexander Troy (Co-Founder Fusonic), Richard Dür (Ausbildungsleiter illwerke vkw).

Die Basis steht

Ein entscheidender Meilenstein ist bereits erreicht: Die komplette Konzeptionsphase wurde abgeschlossen. Damit ist klar definiert, wie „Lia“ aufgebaut ist, wer sie nutzt und welche Prozesse sie unterstützt. Parallel dazu wurden zentrale Module umgesetzt – von der Unternehmens- und Benutzerverwaltung über die Lehrberufe bis hin zur Verwaltung der Fragenkataloge. Auch technisch ist alles vorbereitet: Die Testumgebung für die V.E.M. läuft stabil.

Warum „Lia“?

Mit dem neuen Namen wurde bewusst ein klares Zeichen gesetzt. „Lia“ steht für „Lernunterlagen und Informationen für die Ausbildung“ – funktional, verständlich und auf den Punkt gebracht. Gleichzeitig lässt sich der Name personifizieren: „Lia“ soll nicht wie ein anonymes Tool wirken, sondern wie eine unterstützende Begleiterin durch die Ausbildung. Unter dem Motto „Lernen mit Lia“ entsteht so eine Plattform mit Persönlichkeit.

Der Weg Richtung Go-live

Der Fokus liegt nun auf den letzten Kernfunktionen. Dazu zählen vor allem das Prüfungsmanagement inklusive PDF-Generierung sowie das Lehrlings-Frontend, über das Lernmaterialien künftig schnell und unkompliziert abrufbar sind. Begleitend laufen intensive Usability-Tests – mit Fachexpert: innen ebenso wie mit Nutzer:innen, die bisher nicht in die Entwicklung eingebunden waren. Ihr Feedback sorgt dafür, dass „Lia“ nicht nur funktioniert, sondern sich auch intuitiv bedienen lässt.

Mit Lehrlingen von Blum hat Fusonic die Benutzerfreundlichkeit von „Lia“ getestet.

Lernen aus Tests

Die bisherigen Tests haben wertvolle Erkenntnisse gebracht. Besonders bei der Prüfungsverwaltung wurde nachjustiert: Die Anforderungen der Lehrabschlussprüfung (LAP) und jene der Landeslehrlingswettbewerbe (LLW) wurden klar getrennt. Für die LAP entsteht nun ein bewusst schlankes, praxisnahes Modul. Das LLW-Modul folgt in einer späteren Ausbaustufe – für mehr Übersicht und weniger Komplexität.

Mehrwert für Lehrlinge

Für Lehrlinge bedeutet „Lia“ vor allem eines: weniger Hürden. Der Zugang zu prüfungsrelevanten Informationen wird deutlich vereinfacht: Lehrberuf auswählen, Prüfungsform anklicken, individuelle Lernunterlagen zusammenstellen – alles mit wenigen Klicks. Klar strukturiert, barrierefrei und ohne unnötige Ablenkung. Nach dem Launch fließen Rückmeldungen aus der Praxis kontinuierlich in weitere Ausbauschritte ein – von interaktiven Lernformaten bis hin zu zusätzlichen Funktionen.

„Lia“ – KURZ ERKLÄRT

Was ist „Lia“?

„Lia“ ist die neue digitale Lernplattform für die Lehrlingsausbildung im Technikland Vorarlberg. Sie löst das bisherige System ab und macht Lernen einfacher, klarer und praxisnäher.

Für wen ist „Lia“ gedacht?

  • Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben
  • Prüfungsstellen und Prüfungsservice
  • Lehrlinge aller technischen Lehrberufe