Textil­techno­logie

Du setzt um, was Designer entwerfen. Technik und Material werden von dir auf neue Kollektionen und Muster eingestellt.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Berufsschule

LBS Dornbirn 2

19

Lehrlinge in Vorarlberg

Kurzbeschreibung

Maschinenkenntnisse und textiles Wissen gehen in diesem Beruf eine Symbiose ein. Beides ist hier sehr wichtig. In der Weberei, der Strickerei, Stickerei, Spinnerei und Wirkerei entwickelst du mit verschiedenen Herstellungstechniken Garne und textile Flächen. Deine Aufgaben reichen von der Faser- und Garnauswahl über die Produktion von Geweben oder Maschenware, die Überwachung der verschiedensten Produktionsprozesse sowie die Qualitätskontrolle, die Analyse von Ausgangsstoffen und Endprodukten, welche den hohen Anforderungen entsprechen müssen.

„Ein Job in der Textilindustrie ist maßgeschneidert für alle, die sich für Hightech begeistern.“

Was lernst du in deiner Ausbildung?

  • Auswählen, Annehmen, Prüfen auf Verwendbarkeit und Lagern der betriebsspezifischen Roh- und Ausgangsstoffe.
  • Organisieren und Sicherstellen des optimalen Materialflusses (Roh- und Ausgangsstoffe) für die Produktion.
  • Rüsten, Anfahren, Bedienen, Überwachen und Ab- bzw. Umstellen der Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Linien- und Flächenprodukten (z.B. Spinnmaschinen, Webmaschinen, Strickmaschinen, Stickmaschinen) und zur Änderung von Oberflächenstrukturen und von Produkteigenschaften.
  • rechnergestütztes Überwachen und Durchführen von Prozesskontrollen und Prozess-optimierungen sowie Dokumentieren von Betriebsdaten,
  • Warten, Pflegen und einfaches Instandhalten der betriebsspezifischen Maschinen und Anlagen.
  • Durchführen einfacher Montage- und Demontagearbeiten an betriebsspezifischen Maschinen und Anlagen.
  • Anwenden der in der Textilindustrie verwendeten Prüfvorschriften und Prüfnormen.
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards.

 

Was wirst du nach deiner Lehre machen?

Bei Textilien denken die meisten an Bekleidung, nicht aber an Herzklappen, Dialysezellen, Betonbauteile, Batterieelektroden, Sensortextilien oder Faserverbundstoffe. Doch diese Materialien sind der Wachstumsmotor in der Textilbranche, die traditionell sehr innovativ ist. Die europäische Textilindustrie entwickelt sich mit technischen Textilien und smart textiles zu einer Hightech-Industrie. Viele klassische Textilunternehmen haben sich umorientiert und sind mit Hightechtextilien in unterschiedlichsten Branchen erfolgreich. Die Hauptaufgaben von TextiltechnologInnen und TextilchemikerInnen besteht weiterhin darin, für einen reibungslosen Produktionsablauf zu sorgen, indem sie die Textilmaschinen bedienen, einstellen, umrüsten und regelmäßig warten und reparieren. Allerdings ändern sich die Produkte immer mehr in Richtung von Hightechtextilien für die Automobilindustrie, die Bauindustrie, die Medizintechnik oder die Elektronikindustrie.

 

Wo wirst du nach deiner Lehre tätig sein?

  • Betriebe der Textilindustrie
  • Textilhandelsunternehmen
  • Betriebe des Bekleidungsgewerbes