Von wegen Alltagstrott – viele Lehrberufe bieten abwechs­lungs­reiche Aufgaben und sogar Auslandsaufenthalte. Besonders derjenige, der seine Ausbildung bei einem der weltweit erfolg­reichen Unter­nehmen wie Künz im Technikland Vorarlberg macht, hat gute Aus­sichten auf internationale Einsätze.

Künz ist einer der ältesten und renommiertesten Maschinen- und Anlagenbauer in Vorarlberg. Die Erfolgsgeschichte beginnt im Jahre 1932, als in Hard die ersten Hochbaukräne konstruiert ­wurden. Mittlerweile ist Künz in Europa und Nordamerika ­ Markt- und Innovationsführer im Kerngeschäft Containerkräne, weltweit bei Elektrolysekränen sowie gefragter Ausrüster im Stahlwasserbau (etwa für Wehranlagen).

So ergibt sich für die KollegInnen immer wieder die Möglichkeit, bei einem Auslandseinsatz nicht nur den beruflichen, sondern auch den persönlichen Erfahrungsschatz zu erweitern. Marco Bösch ist einer davon. Der Mechatroniker, der schon seine Lehre bei Künz gemacht hat, bereiste jüngst die USA, um mit seinen Kollegen mehrere Kräne in Betrieb zu nehmen.

Bei Künz findet die Lehrlingsausbildung praxis­bezogen in einem tollen Team und am Produkt statt. Wir laden herzlich zum Schnuppern ein!

Edwin Starz, Ausbilder und Abteilungsleiter Hausmontage

Interview

Marco, wie lange bist du schon bei Künz?
Insgesamt bin ich seit 6 Jahren hier in Hard, 3,5 Jahre davon hat meine Ausbildung zum Mechatroniker in Anspruch genommen.

MechatronikerIn – was hat es damit auf sich und was hat dich zu diesem Beruf bewogen?
Wenn man so will, bringt der Mechatroniker elektronische und mechanische bzw. hydraulische und pneumatische Bauteile zusammen. Kurzum: Wenn jemand auf einen Knopf drückt und sich am anderen Ende ein Kranausleger dreht, dann hat ein/e Mecha­tronikerIn die Finger im Spiel. Was mir dabei besonders gefällt, sind die unterschiedlichen Projekte. Unsere Containerkräne stehen ja nicht alle am selben Ort, sondern mal in einem Hafen, mal an einem Eisenbahndrehkreuz, mal auf einem Firmengelände etc.

Und zuletzt in den USA? Erzähl mal.
Ja, das stimmt, ich war mit einem Kollegen in Georgia, um mehrere
Containerkräne in Betrieb zu nehmen. Unser Job ist die Verdrah­t­ung im Schaltschrank. Den darf man sich allerdings nicht als kleinen Sicherungs­kasten vorstellen. Das ist ein Überseecontainer, der oben am Kran hängt. Begehbar und voll bepackt mit elektronischen Steuer­ungs­systemen.

Und dein Fazit?
Die drei Monate in den USA waren eine tolle Zeit und ich freue mich schon auf das nächste Projekt! Aber ich muss schon zugeben, dass ich auch gerne wieder heimkomme. Ich sag nur: selbstgemachte Kässpätzle!


Marco Bösch, 21 Jahre, aus Fußach
Ausbildung: Mechatroniker
Job: verantwortlich für Verdrahtung/Schaltschrankbau
Hobbys: Feuerwehr, Schalmeienzug
Motto: Warum Karriereleiter, wenn es Kräne gibt?