Technik trifft Wirtschaft

Zeyneps Weg im FHV-Dualstudium: praxisnah, interdisziplinär, international

Zeynep Cevik studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences und verbindet ihr Studium als Dualstudentin mit einer Tätigkeit im Liebherr-Werk Nenzing. Was sie antreibt, ist die Begeisterung für zwei Welten: Technik und Wirtschaft. „Mich fasziniert das Schnittstellendenken: technische Zusammenhänge zu verstehen und sie gleichzeitig wirtschaftlich zu bewerten.“ Genau diese Kombination sieht die 22-Jährige als Schlüssel für ihre Zukunft: vielseitig, anspruchsvoll und voller Möglichkeiten. Der interdisziplinäre Aufbau des Studiums eröffnet ihr zahlreiche berufliche Perspektiven – eine Freiheit, die sie sehr schätzt.

Ein hoher Praxisbezug und Teamarbeit prägen das Studium an der FHV.

Direkter Austausch

Bewusst hat sich Zeynep für die FHV entschieden. Ausschlaggebend waren der hohe Praxisbezug und die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen. „Die Atmosphäre ist persönlich und wertschätzend. Der direkte Austausch mit den Dozierenden motiviert mich, mich aktiv einzubringen und mitzudenken. Das habe ich an einer großen Universität so nicht erlebt.“ Der Studienalltag ist abwechslungsreich und praxisnah: Projektarbeiten, Planspiele, Teamarbeiten, Laborübungen und Exkursionen gehören ebenso dazu wie engagierte Lehrende mit umfangreicher Industrieerfahrung. Neben fachlichem Know-how legt das Studium auch Wert auf soziale Kompetenzen. „Lehrveranstaltungen wie Intercultural Awareness oder Kommunikation bereiten uns sehr gut auf internationale und interdisziplinäre Teams vor.“

Zeynep am Liebherr-Trainingssimulator

Study-Trip nach Südafrika

Ein besonderes Highlight im Studium war ein zweiwöchiger Study-Trip nach Südafrika. „Ich habe nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch neue Perspektiven gewonnen. Das Eintauchen in eine andere Kultur hat mich offener gemacht und meinen Blick erweitert.“

Praxis im Unternehmen

Parallel zum Studium arbeitet Zeynep zu 50 Prozent bei Liebherr. Dadurch bleibt sie nicht nur finanziell unabhängig, sondern sammelt auch wertvolle Praxiserfahrung. Im Rahmen ihres Rotationsplans durchläuft sie die unterschiedlichsten Abteilungen – vom Controlling über Fertigungsengineering, Produktentwicklung und -management, Qualitätsmanagement, Innovationsmanagement bis hin zum Vertrieb. „So verstehe ich, wie ein Unternehmen als Ganzes funktioniert und wie alles ineinandergreift.“

Trotz Studium und Beruf bleibt Raum für Ausgleich: Zeynep spielt Geige im Orchester, liebt das Skifahren und findet auf dem Motorrad den perfekten Kontrast zum Studienalltag.

Ich habe nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch neue Perspektiven gewonnen. Das Eintauchen in eine andere Kultur hat mich offener gemacht und meinen Blick erweitert.

Zeynep Cevik, FHV-Studentin Wirtschaftsingenieurwesen