Hydro Nenzing ist ein echtes Schwergewicht im Leichtmetall: Über 450 Menschen verarbeiten hier rund 44.000 Tonnen Metall im Jahr. Viele der KollegInnen haben auch schon ihre Lehre hier gemacht, denn das Unternehmen bietet nicht nur sichere Jobs, sondern auch die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten eines Konzerns.

Im Technikland Vorarlberg ist die Hydro Nenzing sicherlich vielen noch als Sapa bekannt – mittlerweile gehört der Standort im Ländle zu einer von über 150 Hydro-Niederlassungen weltweit. Die Hydro, deren Hauptsitz in Norwegen ist, bietet als Weltmarktführer für Aluminiumlösungen den insgesamt 36.000 MitarbeiterInnen nicht nur spannende Aufgaben, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten zur Entfaltung. Hier und auf der ganzen Welt.

Wir sind stolz darauf, dass wir unseren Lehr­lingen von Anfang an viel Verant­wortung anver­trauen und sie das in sie gesetzte Vertrauen auch schätzen und umso motivierter sind.

Fabian Ganahl, Lehrlingsausbilder

In Nenzing liegt der Fokus auf sogenannten stranggepressten Aluminiumprofilen. Das klingt erst mal sehr technisch – begegnet uns im Alltag aber oft als Fenster, Türen oder Fassadenteile aus Aluminium. Aluminium ist ein besonders leichtes und langlebiges Metall – und benötigt in der Verarbeitung jede Menge innovatives Know-how. Das gibt es bei der Hydro Nenzing zur Genüge und wird Jahr für Jahr an die Auszubildenden weitergegeben. Zum Beispiel an Elias Bruckner.

Elias, du bist in den letzten Zügen deiner Ausbildung – was lernst du und was hat dich dazu motiviert?
Das ist richtig, bei mir ist jetzt im vierten Lehrjahr der Endspurt angesagt, dann bin ich gelernter Maschinenbautechniker mit der Spezialisierung auf Automatisierungstechnik. Und ich muss gestehen, dass ich vor meiner Ausbildung mit der Vermessungstechnik gelieb­äugelt habe. Mein Opa meinte aber, ich sollte doch mal bei der Hydro reinschnuppern. Mir ging die handwerkliche Arbeit hier so gut von der Hand, dass ich mich anschließend gleich beworben habe.

Was gefällt dir an der Ausbildung hier?
Also man darf sich das nicht so vorstellen, dass man seine Lehre anfängt und dann immer das Gleiche macht. Im Gegenteil: Ich lerne mit den Jahren alle relevanten Abteilungen die Anlagentechnik, Qualitätsmanagement, Werkzeugtechnik, Weiterverarbeitung und natürlich die Lehrwerkstatt kennen. Und habe so nicht nur jede Menge Abwechslung, sondern kann auch schauen, was mir besonders gut liegt und Spaß macht.

Und was macht dir besonders Spaß?
Die Verantwortung, die wir in der Lehrwerkstatt bekommen, motiviert mich. Wir dürfen hier benötigte Ersatzteile planen und herstellen – ein Job, den sonst externe Dienstleister erledigen würden. So sind wir aber ein wichtiger Teil des Erfolges.

Hast du schon einen Plan, wie es nach der Lehre weitergehen soll?
Auf jeden Fall erst mal hier weiter durchstarten – schon in der Lehre konnte ich an Weiterbildungen teilnehmen. Nicht nur zu Fachthemen, sondern auch im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Und in der Anlagentechnik Maschinen zu zerlegen bzw. die Anlage wieder in Gang zu bringen, macht mir echt Freude.

Klare Empfehlung also für eine technische Lehre?
Jeder und jede muss schauen, wo seine Stärken liegen und was ihm oder ihr liegt. Von meiner Seite aus geht für eine Lehre in der Technik der Daumen nach oben, klar!


Elias Bruckner, 20 Jahre, aus Ludesch
Ausbildung: derzeit zum Maschinenbau­techniker in der Automatisierungstechnik
Hobbys: Klettern und Biken